Start-up Finanzierung und Wagniskapital sind Zukunftsfragen - Beitrag von Hauke Stars, Mitglied des Vorstands, Deutsche Börse AG in der Börsen-Zeitung

22. Nov 2016

Start-up Finanzierung und Wagniskapital sind Zukunftsfragen - Beitrag von Hauke Stars, Mitglied des Vorstands, Deutsche Börse AG in der Börsen-Zeitung

Titel: Hauke Stars, Mitglied des Vorstands, Deutsche Börse AG

Die deutsche Industrie verändert sich rasant: Ganze Branchen und Betriebe stellen ihre Produktionsabläufe im Zuge der Digitalisierung neu auf und vernetzen komplexe Produktionsketten durch den Einsatz von modernen Technologien (Industrie 4.0). Um das eigene Angebot durch "digitalere" Wertschöpfungsketten zukunftsfähiger positionieren zu können, müssen deutsche Unternehmen laut einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC bis 2020 rund 40 Mrd. Euro investieren.

Start-ups: Investoren zögern

Doch gerade Start-ups haben Schwierigkeiten sich ausreichend Kapital durch geeignete Investoren zu besorgen. Anders als in den USA und Großbritannien, fehlen in Deutschland etablierte Finanzierungsplattformen für junge Unternehmen. Ihnen droht das Aus - und allzu häufig ist der Ausweg der Gang ins Ausland. Um die Finanzierung dieser "Hidden Champions" sicherzustellen, müssen viele Akteure an einem Strang ziehen und Deutschland als Standort für Gründer und Investoren attraktiver machen, sagt Hauke Stars, Mitglied des Vorstands, Deutsche Börse AG in Ihrem Beitrag in der Börsen-Zeitung. Banken, Börsen, Politik und Investoren müssen gemeinsam dazu beitragen, dass in Deutschland ebenfalls ein Ökosystem für Wachstum entsteht.

Der Beitrag der Börse

Die Deutsche Börse ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Ökosystems. Mit Veranstaltungen wie dem Deutschen Eigenkapitalforum oder der Initiative Deutsche Börse Venture Network, werden innovative Plattformen angeboten, die vor allem Wachstumsunternehmen mit nationalen und internationalen Investoren zusammenbringen.