Geschichte der FWB

Geschichte der FWBVom mittelalterlichen Messewesen zum HighTech-Marktplatz

  
2017Die Deutsche Börse führt das neue Segment Scale ein. Mit Scale verbessert die Deutsche Börse den Zugang zu Investoren und Wachstumskapital für für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
2014Xetra und Börse Frankfurt werden als eigenständige Handelsplätze unter „Deutsche Börse Cash Market“ geführt.
2012Xetra repräsentiert das gesamte Kassamarkt-Angebot der Deutsche Börse AG.
2011Der gesamte Parketthandel der Frankfurter Wertpapierbörse wird auf die Xetra-Technologie umgestellt.
2003An der Frankfurter Wertpapierbörse tritt die neue Segmentierung des Aktienmarktes in Kraft. Kern sind drei neue Marktsegmente: Prime Standard, General Standard und Entry Standard. Die Deutsche Börse führt im Aktienhandel auf Xetra und dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB®) den zentralen Kontrahenten ein.
1997Ein neues Börsenzeitalter beginnt. Xetra®, das vollelektronische Handelssystem für den Kassamarkt, wird eingeführt.
1992Gründung der Deutsche Börse AG: Die Hauptversammlung beschließt die Umbenennung der Frankfurter Wertpapierbörse AG in Deutsche Börse AG. Die neue Firma wird am 16. Dezember in das Handelsregister eingetragen.
1991DTB und Deutscher Kassenverein firmieren ab jetzt unter dem Namen Deutsche Börse AG.
1990Start der Deutschen Terminbörse (DTB).
1988Der deutsche Leitindex DAX® wird eingeführt.
1969An der Frankfurter Wertpapierbörse beginnt das digitale Zeitalter. Makler können über die EDV-Anlage BÖGA ihre Börsengeschäfte elektronisch erfassen und weiterverarbeiten.
1956In Deutschland ist der Kauf ausländischer Börsenpapiere wieder erlaubt. Die FWB kann sich erneut dem internationalen Geschäft zuwenden.
1945Neubeginn – die Frankfurter Wertpapierbörse nimmt den nichtamtlichen Handel wieder auf.
1933Die Nationalsozialisten greifen massiv in die Wirtschaft und damit auch in den Börsenhandel ein.
1923Die Nachkriegsinflation lässt die geldwerten Wertpapiere an der Börse fallen, Aktien werden dagegen zum begehrten Spekulationsobjekt.
1914Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs trifft die international ausgerichtete Frankfurter Wertpapierbörse hart. Bis Kriegsende verschwinden alle ausländischen Wertpapiere von den deutschen Kurszetteln.
1879Das Börsengebäude in der Frankfurter Innenstadt, in dem sich noch heute der Große Handelssaal befindet, wird eingeweiht.
1843Frankfurt entwickelt sich zum internationalen Kapitalmarkt und – neben Paris und London – zur Weltbörse.
1820Die erste Aktie wird in Frankfurt notiert – gehandelt werden Anteile der Österreichischen Nationalbank.
1816Ein regelmäßiger Effektenverkehr beginnt.
1799Wechsel- und Warenmakler erhalten je eine eigene Börsenordnung.
1694Die Börsenversammlung bekommt ein festes Haus am Liebfrauenberg.
1642Das erste gedruckte Kursblatt für Wechselkurse erscheint.
1605In Akten taucht erstmals der Name „Burs“, also Börse, für die Versammlungen auf.
1585 Frankfurter Kaufleute legen erstmals einheitliche Wechselkurse fest – die  Geburtsstunde der Frankfurter Wertpapierbörse.