Order

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Handelsauftrag für Wertpapiere

Der einzelne Auftrag zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers wird als Order bezeichnet, deren Veranlassung als Aufgabe einer Order. Das Formular zur Aufgabe der Order bei einem Online-Broker nennt man entsprechend Ordermaske. Anleger können Orders auch telefonisch oder persönlich bei ihrer Bank aufgeben. Die depotführenden Banken geben Orders an ein Handelssystem zur Ausführung.

Eine Order muss folgende Angaben enthalten, damit sie bearbeitet werden kann:

  • Wertpapierkennnummer (WKN, ISIN oder Symbol)
  • Auftragsart (Kauf/Verkauf)
  • Auftragsvolumen (Stück/Nominal)
  • Limit oder Billigst/Bestens
  • Ordergültigkeit
  • Börsenplatz oder Plattform (beispielsweise Xetra® oder Börse Frankfurt)

Es gibt limitierte und unlimitierte Orders: Limitierte Orders enthalten einen maximalen Preis (Kaufauftrag) bzw. einen Mindestpreis (Verkaufsauftrag); für unlimitierte Orders gilt die Maßgabe, sie billigst (Kaufaufträge) bzw. bestens (Verkaufsaufträge) zum nächstmöglichen Preis auszuführen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, eine Order für alle Werte zu limitieren und sich so vor allzu großen Kursschwankungen zu schützen.

Zusätzlich ist es möglich, sogenannte Stop-Orders zu setzen, die ausgeführt werden, sobald eine bestimmte Kursschwelle erreicht oder unterschritten ist.

Additional Information

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