Swap

Swap

Tauschvereinbarung zwischen Schuldnern

Beim reinen Zinsswap tauschen zwei Schuldner unterschiedlicher Bonität Zinszahlungsverpflichtungen. Diese Verpflichtungen lauten auf dieselbe Währung. Wesentlich ist hierbei, dass die auf den gleichen Ausgangsbetrag zu leistenden Zinsen unterschiedlichen Zinsberechnungen (fest versus variabel) unterliegen. Außerdem dürfen durch den Swap keine gegenseitigen Kapitalforderungen entstehen.

Der Sinn eines Swapgeschäfts liegt darin, einen Bonitätsvorteil gegen entsprechende Honorierung abzugeben. Die eine Seite erhält für die Weitergabe ihrer Bonität einen Gegenwert, die andere Seite profitiert von geringeren Zinszahlungen. Ähnliches gilt bei Währungsswaps: Hier lauten die zu tauschenden Verbindlichkeiten auf verschiedene Währungen.

Zins- und Währungsswaps sind eine Möglichkeit, kostengünstig Fremdkapital aufzunehmen.

Exchange Traded Funds, d. h. börsengehandelte passive Investmentfonds, können in gewissen Grenzen die im zugrunde liegenden Index enthaltenen Wertpapiere über Swaps abbilden.

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