Merck steckt 600 Mio. € in Corporate Venture Fund

09. Dez 2021

Merck steckt 600 Mio. € in Corporate Venture Fund

Der 2009 vom Darmstädter Technologieunternehmen Merck KGaA ins Leben gerufene Innovationsfund M Ventures erhält zum dritten Mal eine millionenschwere Zuweisung durch die Muttergesellschaft. 

Die an M Ventures zugewiesenen neuen Investitionen in Höhe von 600 Mio. € sollen in den kommenden fünf Jahren eingesetzt werden, um sowohl die Anzahl als auch den Umfang der Investitionen weiter zu erhöhen. Derzeit wird ein Portfolio von etwa 45 Start-ups in den Bereichen Healthcare sowie Life Sciences durch die Fondsmanager betreut. In den beiden weiteren Schwerpunktfeldern Electronics sowie Frontier Tech & Sustainability sind es zusammengenommen etwa 24 Portfoliounternehmen.

"In den vergangenen zehn Jahren hat sich M Ventures weltweit als führender Partner für Biotech- und Tech-Ventures etabliert", sagte Belén Garijo, Vorsitzende der Geschäftsleitung und CEO der Merck KGaA, Darmstadt, Deutschland. "Angesichts seiner umfassenden Expertise bei der Identifizierung neuer Technologien und Fähigkeiten wollen wir unsere jährlichen Finanzinvestitionen erhöhen. Dies wird M Ventures in die Lage versetzen, unsere bahnbrechende Innovationsstrategie weiter voranzutreiben, nachhaltige Geschäftsergebnisse zu erzielen und als Katalysator für innovative Unternehmen bei der Entwicklung bahnbrechender Technologien zu fungieren", fügte sie hinzu.

Seit seiner Gründung war M Ventures maßgeblich an der Entwicklung von mehr als 80 globalen Unternehmen beteiligt, und hat dabei mitgeholfen, zahlreiche Medikamente und Technologien bis zur Markteinführung voranzubringen, heißt es bei M Ventures. Der Fonds arbeitet zwar nach Unternehmensangaben offiziell vom Merck-Geschäft getrennt, aber es gebe ein klares strategisches Mandat, in innovative Technologien und Produkte zu investieren, die innerhalb des Zeitrahmens einer Venture-Investition eine positive Auswirkung auf die Kernbereiche von Merck haben können.

Mehrere der bisherigen Portfolio-Unternehmen sind bereits Kooperationen mit der Merck KGaA eingegangen, zudem wurden durch Übernahmen oder Börsennotierungen starke finanzielle Erträge erwirtschaftet, so M Ventures.