Mythbusting

MythbustingHaben Sie das schon gewusst?

Die Unternehmensfinanzierung über den Kapitalmarkt ist besonders attraktiv für Unternehmen, die dynamisch wachsen, innovativ sind und den Grundstein für zukünftige Erfolge legen können. Ein Börsengang ermöglicht es Unternehmen, ein großes Kapitalvolumen aufzunehmen und diesen Prozess durch Kapitalerhöhungen zu wiederholen. Dieser Vorteil eines Börsengangs, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, ist allgemein bekannt. Kennen Sie schon die folgenden Fakten, die die Vorteile eines Börsengangs an der Frankfurter Wertpapierbörse aufzeigen?

Mythos 1: Man muss ein Unicorn sein, um an die Börse zu gehen

Im Gegenteil:

74 % aller in den letzten fünf Jahren in Frankfurt notierten Unternehmen waren keine Unicorns, sondern hatten eine Bewertung von weniger als 1 Mrd. €.

Mythos 2: An der Frankfurter Börse sind überwiegend deutsche Investoren vertreten

Im Gegenteil:

68% des Handelsvolumens auf Xetra zeigen, dass Frankfurt im Fokus der internationalen Anleger steht.

Mythos 3: Pharma- und Gesundheitsaktien können nur in den USA wachsen

Im Gegenteil:

Die Aktien des DAX-Supersektors "Pharma & Healthcare" wiesen in den letzten zehn Jahren eine beeindruckende Wachstumsrate von 463% auf.

Mythos 4: Nur alteingesessene deutsche Industrieunternehmen sind in Frankfurt notiert

Im Gegenteil:

In den letzten zehn Jahren stieg der Anteil der Technologiewerte um 354 %.

Mythos 5: Die in Scale aufgeführten Unternehmen sind nur in Deutschland tätig

Im Gegenteil:

Das Segment umfasst eine breite Palette international tätiger KMU-Unternehmen. Außerdem hatten die jüngsten Scale-Börsengänge alle internationale Investoren.

 

Listing trends 

Der traditionelle Börsengang ist die Notierung der Aktien eines Unternehmens an einem organisierten Kapitalmarkt. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung werden Aktien aus den Beständen der Altaktionäre angeboten. Dies wird auch als Erstplatzierung bezeichnet. Während der Börsengang die bekannteste Form der Kapitalmarktfinanzierung ist, gibt es weitere Börsennotierungstrends:

  • Direct listing: Bei einem Direct Listing werden die bestehenden Aktien (Gründer-, Mitarbeiter- und Investorenaktien) ohne Kapitalerhöhung an die Börse gebracht. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Podcast.
  • SPAC: Eine SPAC oder Akquisitionszweckgesellschaft ohne eigenen Geschäftsbetrieb. Ihr einziges Ziel ist es, durch eine Börsennotierung Kapital zu beschaffen, dessen Erlös anschließend dazu verwendet wird, innerhalb eines begrenzten Zeitraums ein nicht börsennotiertes Unternehmen zu erwerben und dieses indirekt an der Börse zu notieren.
  • Carveout/Spin-off: Tochtergesellschaften von Unternehmen, die bereits an der Börse notiert sind, können einen Carve-Out-Börsengang durchführen, bei dem ein Spiegelbild der Aktionärsbasis mit einem direkten Börsenzulassungsverfahren kombiniert wird.
  • IPO-Bonds: IPO-Kandidaten können Wandelanleihen oder Anleihen mit Aktienoptionen verwenden, kombiniert mit einer direkten Notierung der geschaffenen Aktien am IPO-Ausübungstag.

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Egal, ob Sie ein Unternehmen oder ein Investor sind, wir möchten sicherstellen, dass Sie alle relevanten Informationen erhalten, um die richtigen Optionen für eine Kapitalmarktfinanzierung zu treffen.

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Peter Fricke

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Peter Fricke, Head of Capital Market Sales

Telefon +49-(0) 69-2 11-1 18 80
E-Mail preIPOservices@deutsche-boerse.com

 

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Issuer & Primary Market Relations

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